Sachbezüge für Mitarbeiter 2022
Januar 2022
Weihnachtsfeier: Tatsächliche Teilnehmerzahl maßgeblich
Dezember 2021
BVerfG-Zinsbeschluss: Finanzverwaltung setzt Zinsfestsetzung ab 2019 aus
November 2021
Steuerzinssatz von 0,5 % pro Monat verfassungswidrig
Oktober 2021
Steuerfreie Veräußerung des häuslichen Arbeitszimmers
September 2021
Der gelbe Brief vom Finanzamt: Was ist zu tun?
August 2021
Besteuerung der Renteneinkünfte
Juli 2021
Überbrückungshilfe III PLUS / Härtefallhilfen – Welche Ausweitung der Förderungen gibt es?
Juni 2021
Drittes Corona-Steuerhilfegesetz
April 2021
Lohnsteuer-Änderungsrichtlinie 2021
Mai 2021
Neustarthilfe für Soloselbständige: Was regeln die neugefassten FAQ?
März 2021
Überbrückungshilfe III – Welche Klarstellungen bringen die FAQ?
Februar 2021

Steuernews für Mandanten

Steuerveranlagung 2021: Wo Finanzämter genauer hinschauen

Lupe

Liste der Prüffelder

Die meisten Finanzverwaltungen verraten nichts über ihre aktuellen Prüffelder. Die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen (NRW) verhält sich aber anders: Die zuständige Oberfinanzdirektion gibt alljährlich ihre Prüffelder bekannt.

Liebhaberei

Das zentrale NRW-Prüffeldthema für 2021 heißt „Liebhaberei“. Das soll heißen, dass die Finanzämter auf die Gewinnerzielungsabsicht bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb und selbstständiger Arbeit genauer hinschauen.

Dezentrale Prüffelder

Zusätzlich zum zentralen Prüfthema legen die einzelnen Finanzämter ihre eigenen dezentralen Prüffelder fest. Die Finanzämter Düsseldorf, Duisburg, Essen, Bergisch-Gladbach und Köln prüfen die Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften. Mehrere Finanzämter prüfen Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung besonders genau. Bei den Sonderausgaben genauer geprüft werden u. a. Beiträge zu berufsständischen Versorgungseinrichtungen, die Kirchensteuer auf Abgeltungsteuer sowie die Förderung eigengenutzter Baudenkmale nach § 10f Einkommensteuergesetz (EStG).

Anteile an Kapitalgesellschaften

Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften stellen gewerbliche Einkünfte dar, wenn der Veräußerer innerhalb der letzten fünf Jahre zu mindestens 1 % beteiligt war. Der Gewinn muss dann mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden. Die Finanzämter sehen hier besonders genau hin, wenn solche Anteile übertragen werden, eine Kapitalherabsetzung beschlossen oder die Gesellschaft aufgelöst wird.

Stand: 27. April 2021

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